Joel Harrison
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US Reviews | European Reviews

German Critics Award 02/03

# 8 Jazzcharts Musikmarkt, Mai 03

Stereoplay: Die Audiophile

5 Sterne - Jazzthetik April 03

“...a musician who can play a wild guitar solo and the next moment a subtle poem in notes”
   — Angela Balhorn (Gitarre & Bass, 2004 / 7)

Die Platte entwickelt vom ersten Stück „Riding On The Midnight Train“ an einen Sog, der eigen ganz in die Musik hineinzieht. Man möchte mit dem Soldaten seiner Heimatstadt Galveston hinterherweinen, bei den afrikanischen Skalen von „Shady Grove“ mitsingen, aber genauso in den Gospelchor von „I Am The Light Of This World“ einfallen.

Und man ist dankbar für jedes Stück, das Joel Harrison entweder selber geschrieben oder ausgesucht, bearbeitet, von falscher Patina befreit hat und mit seiner phantastischen Band gegen den Strich gebürstet hat – die Sorge, dass die zweite CD den Erwartungen nach einer erfolgreichen ersten nicht standhalten kann, ist verständlich, aber im Falle von So Long 2nd Street völlig falsch am Platze.

The record develops from the first song 'Riding On The Midnight Train', and draws the listener completely in. You want to cry with the soldier for his hometown 'Galveston', you want to play the African scales of 'Shady Grove' and you want to sing along with the gospel choir in 'I Am The Light Of This World'.

And you're happy for every song that Harrison has written himself or chosen, worked at, got rid of the false patina and brushed against the nap with his fantastic band. The concern that the second CD can't stand the expectations after a successful first one is understandable but in the case of 'So Long 2nd Street' completely out of place."
   — Jazzthetik, October 2004

"Genial" (Jazzthetik April 03)

"Ein ganz großer Wurf ... Mit traumhafter Sicherheit ist es Joel Harrison auf 'Free Country' gelungen, alle seine künstlerischen Ziele mit unerhörter Lässigkeit zu erreichen." (Jazzthetik Mai 03)

Harrisons Bearbeitungen traditioneller amerikanischer Songs von Woody Guthrie bis Johnny Cash sind originell und abwechslungsreich... Die Weite und Melancholie amerikanischer Country-Songs, raue R&B-Gitarren, rauchiger Blues und Boogie-Woogie-Piano-Anleihen geben sich ein sehr überzeugendes Stelldichein! (amazon.de)

"große Momente folkloristischer Songkunst" (Jazzpodium Mai 03)

"...there are many fine moments, in particular a gorgeous Tender Years, and this is as singular a musical vision as you will encouter all year. Norah Jones fans, stretch your ears" (Times, UK, 8. April 03)

"Free Country mostly turns out to deserve the reflected glory it is bound to receive" (The Independent, UK, 28. März 03)

"Free Country marks Harrison as a guitarist-leader to listen out for" (The Guardian, UK, 11. April 03)

"Feine Sache" (Concerto April 03)

"Vergesst alles, was ihr über Country wisst: Nie klang die als reaktionär verschrieene Stilrichtung modernder als bei Joel Harrison" (Westfälische Rundschau 5. April 03)

"Mit Free Country ist ein neuer Musikstil geschaffen: Country-Folk Jazz. Der Jazz zieht aufs Land und die frische Luft bekommt ihm mehr als gut." (Jazzzeit April 03)

"ein spannendes Exempel in Sachen Crossover" (Abendzeitung München, 13. März 03)

"Die ganze CD ist eine Entdeckung ... Harrrison steckt hier einige Klassiker der Country.Music in ein aufregend zeitgenössisches Blues- und Jazz-Gewand" (Abendzeitung München, 6. März 03)

Dazu die beiden Perlen von Norah Jones: Reizvoll schon die völlig verfremdete Cash-Kennnummer 'I Walk The Line'; aber zum Abheben in andere Welten der ganz sanft und langsam gesungene 'Tennessee Waltz', der auch wieder Grammy-verdächtig wäre." (Abendzeitung München, 6. März 03)

"The tunes are mostly traditional country and Appalachian, but the treatments are totally radical. The instrumentations are as unothodox as the interpretations ... A worthwile experiment." (Jazzwise, UK, Mai 2003)

"Nashville goes Acid" (Jazz 'n' More, CH, Mai 03)

"... eine Gelegenheit, Norah Jones' laszive Stimme, bei der stets etwas Geheimnisvolles mitschwingt, in einem spannenderen musikalischen Kontext zu erleben als auf 'Come away with me'..." (Stereoplay Mai 03)

"Une vraie réussite. De là à faire aimer la vraie country music » (Jazzman, F, Mai 03) - Ein rundum gelungenes Unternehmen. Es führt einen dahin, die eigentliche Country-Music lieben zu lernen." (Jazzman, F, Mai 03)

"In Harrisons Adaptionen klassischer Country- und traditioneller Folk- Songs a us dem Gebiet der südlichen Appalachen offenbart sich die Ambition eines auch für jazzfernes Material offenen Musikers, auszuloten, wie neu und anders - mithin: überraschend - sich amerikanische Volkslieder interpretieren lassen, ohne ihren Charakter als Lieder des Volkes einzubüßen. Ein Experiment, das Harrison und seinen vorzüglichen Sidemen grandios gelungen ist ... Das Jazz-Album des Jahres? You bet." (Keyboards Juni 03)

"Gitarrist Joel Harrison ist weit mehr als Staffage für Stars. Seine Idee, modernen Jazz und Country Music zu verbinden ... ist weit spannender als vieles, was heute sonst produziert wird. Wenn diese Verbindung sich dann auch gelegentlich Power vom Free Jazz holt, kann eigentlich kaum noch etwas schief gehen." (FonoForum Juni 03)

"'Free Country' ist ein Album, das ebenso berührt wie verstört. Jedenfalls ist es eines der gelungenen Beispiele für intelligenten Crossover zweier an sich gegensätzlicher Musikstile" (Radiomagazin, CH Mai 03)

"'Free Country' schafft den perfekten Spagat zwischen Wiedererkennung und Erneuerung" (Kleine Zeitung, 6. April 03)

"Country ganz anders. Eine CD wie eine Wundertüte." (Südwestpresse 21. Mai 03)

"ein brillantes Stück zeitgenössischer Musik, welches das Beste aus zwei musikalischen Welten in sich vereinigt" (Folker April 03)

"Ein hierzulande bislang völlig unbekannter Sänger und Gitarrist schickt sich an, mit einem einzigen Album Geheimtipp-Status zu erlangen: Joel Harrison. Free Country zählt zum Feinsten, was es im Grenzbereich zwischen Country, Rhythm & Blues und Jazz derzeit zu hören gibt" (Tonart Sommer 03)

"Songs für die Seele" (Tagesspiegel 16.06.03)

"Harrison & Co stürmen keine Bilder - sie deuten sie aus heutiger Sicht neu. Und diese Deutung ist schlicht sensationell." (WAZ 25. Juni 03)